Journal

Wann die zweite Mailingwelle die erste auffrisst

Typische Kannibalisierungsmuster in Dialogserien und wie Teams Abstände sowie Angebote neu setzen.

Briefumschläge und Versandunterlagen auf einem Tisch

Viele Serien scheitern nicht am Erstmailing, sondern an der Hast der Folgewelle. Wenn Angebot, Betreff und Beilage zu nah am ersten Kontakt liegen, antworten dieselben Adressen erneut — oder gar nicht, weil der Eindruck von Wiederholung dominiert.

Abstand mit Inhalt füllen

Ein reiner Kalenderabstand reicht selten. Die zweite Welle braucht ein neues Argument: andere Produktstufe, klarer Einwandbezug oder ein begrenztes Serviceversprechen. Im Dialogmarketing zählt, dass die Adresse den Unterschied in wenigen Sekunden erkennt.

Messpunkte vorher festlegen

Definieren Sie vor dem Druck, was als Kannibalisierung gilt: Doppelbestellung, Widerruf nach Zweitkontakt, Callcenter-Spitzen an denselben Tagen. Ohne diese Definition bleibt jede Auswertung Geschmackssache.

Praxis aus der Beratung

In Mandaten sehen wir oft, dass E-Mail und Print denselben Kalendertag teilen. Verschieben Sie einen Kanal und prüfen Sie die harte Antwortquote getrennt. Mehr dazu in der Kampagnenberatung.

Zurück zum Journal